Jürgen Todenhöfer gibt Kanzlerkandidatur bekannt

Aktualisiert: Juli 7

Jürgen Todenhöfer tritt bei der diesjährigen Bundestagswahl offiziell als Kanzlerkandidat seiner Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer an. Die Landesvorsitzenden der Partei hatten ihn zuvor auf einer Klausurtagung in Offenbach als Kanzlerkandidaten nominiert.


„Diese Regierung muss weg. Mit diesen Berufspolitikern sind die Probleme Deutschlands nicht zu lösen. Deutschland wird weiter nach unten durchgereicht“, betont der Parteichef. „Die jämmerliche Coronapolitik der jetzigen Politikergarde gibt der deutschen Bevölkerung einen Vorgeschmack darauf, was auf sie zukommt”, so Todenhöfer weiter.


„Angebot der traditionellen Parteien drittklassig“

Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer wurde Ende letzten Jahres gegründet und ist seitdem auf Social Media innerhalb kürzester Zeit zur größten Partei in Deutschland aufgestiegen. Mit ihren programmatischen Schwerpunkten (Abbau der Bürokratie, Halbierung der Abgeordnetenzahl oder Generationengerechtigkeit) erfährt sie vor allem bei jungen Wählern, Frauen und Bürgern mit Migrationshintergrund enormen Zuspruch.


Vorstandsmitglied Nastassja Rose-Hallgrimson erklärte, das Angebot der traditionellen Parteien sei „derart mittelmäßig und drittklassig, dass es geradezu Pflicht einer neuen Partei ist, nicht nur eine programmatische, sondern auch eine personelle Alternative anzubieten“.


Partei steht geschlossen hinter Nominierung

Auf die Bekanntgabe der Nominierung Todenhöfers auf dem letzten Bundesparteitag reagierten die anwesenden Mitglieder mit großer Zustimmung und Beifall.


Todenhöfer: „Wenn wir vernünftige Politiker wie Helmut Schmidt und Helmut Kohl hätten, müsste ich diesen Schritt nicht gehen. Aber Baerbock ist eine reine Berufspolitikerin ohne jede berufliche Erfahrung. Als frühere Assistentin eines Abgeordneten sowie der Grünen-Fraktion kennt sie die Probleme gar nicht, über die sie als Kanzlerin zu entscheiden hat. Laschet hat außer kurzen Erfahrungen beim Hörfunk kaum berufliche Erfahrungen außerhalb der Politik. Scholz ist wiederum vor allem dadurch aufgefallen, dass ihm der Bundesrechnungshof regelmäßig bescheinigt, dass die Zahlen seiner Finanzplanung nicht ehrlich und unvollständig sind.“


Über 40 Jahre Berufserfahrung in der Politik

Todenhöfer hat neben 18 Jahren politischer Erfahrung als Sprecher für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Rüstungskontrolle 22 Jahre Erfahrung als führender Wirtschaftsmanager eines international tätigen deutschen Konzerns. Kurzzeitig war Todenhöfer ferner wissenschaftlicher Assistent mit Lehrauftrag an einer deutschen Universität sowie berichterstattender Strafrichter in einem RAF-Prozess. Seit 20 Jahren ist er zusätzlich Kriegsreporter und schrieb zahlreiche Bestseller, die in viele Sprachen übersetzt wurden.


Als eine der schillerndsten Figuren der deutschen Politik hat er zahlreiche Verdienste als Abgeordneter. So setzte er in den 80er-Jahren gegen den Widerstand von Helmut Kohl („Kanzler der Einheit”) durch, dass das Thema „Deutsche Wiedervereinigung“ wieder ins CDU-Programm aufgenommen wurde. 1984 legte er als erster CDU-Bundestagsabgeordneter seine gesamten Einkommensverhältnisse offen. In den letzten Jahren trat er in der Öffentlichkeit immer wieder medial als Kriegsgegner und Kritiker der Auslandseinsätze der Bundesregierung in Erscheinung.


„Dass er vor über 10 Jahren zwei Drittel seines Vermögens an gemeinnützige Stiftungen verschenkte, die sich um unheilbar Kranke, um alte vereinsamte Menschen und um Kriegsopfer kümmern, hat die Partei bei ihrer Entscheidung bestärkt“, erklärt Bundesvorstandsmitglied Rose-Hallgrimson. Deshalb habe die Partei Todenhöfer als Kanzlerkandidaten nominiert. „Deutschland braucht gerechtere und kompetentere Politiker. Politiker, denen das Schicksal ihres Landes wichtiger ist als ihre Karriere“, so Rose-Hallgrimson weiter.